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Kostbare Eier aus dem Zarenreich

Reichtum und Pracht am Zarenhof um 1900 werden von einem einzigen Objekt symbolisiert: dem Ei. Keinem gewöhnlichen Ei, sondern einem Schmuckgegenstand: ausgeführt in den kostbarsten Materialien, mit einzigartigen Dekorationen und angefertigt von den besten Goldschmieden. Einige Meisterwerke auf diesem Gebiet, wie etwa Fabergé-Eier, sind ab 23. November im Drents Museum zu bewundern.

Die kunstvollen und äußerst kostbaren russischen Eier, darunter einzigartige Entwürfe von Carl Fabergé, werden in den Spiegelenberg-Räumen des Drents Museum präsentiert. Die Sammlung stammt aus dem Liechtensteinischen Landesmuseum und wird erstmals in diesem Umfang außerhalb des Nationalmuseums gezeigt. Absolutes Glanzstück ist das 'Apfelblüten-Ei' von Fabergé aus dem Jahr 1901. Es entstand im Auftrag des reichen Industriellen Alexander Kelch als Geschenk für seine Ehefrau Barbara. Angefertigt wurde das Ei von Michail Perchin, einem Fabergé-Werkmeister. Qualitativ ist es mit den Eiern vergleichbar, die Fabergé und Perchin für die Zarenfamilie schufen. Die Liechtensteiner Sammlung umfasst Hunderte von einzigartigen Prunk-Eiern, die in verschiedenen Techniken hergestellt wurden. Im Drents Museum wird eine große Auslese der herausragenden Glanzstücke zu sehen sein. Die Kollektion der kostbaren Eier spiegelt die prunkvolle Kunst am Zarenhof in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg wider und zeugt von der künstlerischen Verfeinerung und der Blüte des Kunsthandwerks in jener Zeit.